In der zweiten Erwachsenenproduktion dürfen Walter Daumann und Hildegard Lautenschläger geb. Steinmetz neben den ihnen vertrauten Bühnenbrettern neues, aufregendes Terrain erschließen: Die Kinoleinwand.

Gemeinsam mit einem professionellen Filmteam verwirklicht Hobbyfilmer Walter seinen Traum vom großen Kino in bester Edgar-Wallace-Manier. An zahlreichen lokalprominenten Orten entsteht ein wendungsreicher Darmstadtkrimi.
Selbstredend hat die Sache einen Haken: Das Werk ist leider noch nicht vollendet, „nicht ganz, aber fast“ - wurden die Dreharbeiten doch durch unheilvolle Geschehnisse überschattet, inklusive des mysteriösen Verschwindens der Hauptdarstellerin.

Da für Walter und Hildegard Scheitern nicht in Frage kommt, begeben sie sich am Premierenabend gemeinsam mit dem anwesenden Publikum auf eine experimentelle Gratwanderung zwischen Bühne und Leinwand und setzen alles daran, ihren Film vor Ort - live on stage - zu vollenden.

Eine wilde Mischung mit unabsehbarem Ausgang.

presse
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Das Publikum war hingerissen vom neuen Streich der „stromer“.  ...
Birgit Nonn und Thomas Best sind wieder Hildegard Lautenschläger geb. Steimnetz und Walter Daumann. ... Wie dieses Paar in Zwietracht tief vereint ist, wie der verbale Schlagabtausch über der Pointe doch nie die Basis der Zuneigung verlässt – das allein ist eine sehr menschenfreundliche Art von Witz. ...
Film- und Spielszenen, Live-Kamera und Schattenspiel sind so staunenswert und virtuos miteinander verbunden, dass die komplizierte Sache viel einfacher wirkt, als sie wahrscheinlich ist. ...  Neben diesem formalen Experiment bieten die Filme eine wunderbare Lektion in Darmstädter Heimatkunde in ausdrucksstarken Aufnahmen (Kamera: J.D. Günther). ...

Das Stammpublikum leidet mit Walter und Hildegards Spitzen, es seufzt mit Hildegard, wenn Walter wieder eines seiner berüchtigten Sekundengedichte ankündigt. Wer nicht alle Späße fürs Stammpublikum versteht, hat trotzdem ein riesiges Vergnügen.
Darmstädter Echo

Buch und Regie: 
Esther Steinbrecher

Darsteller: 
Birgit Nonn, Thomas Best, Matthias Trumpfheller

Regieassistenz: 
Thomas Blank

Musik: 
Rainer Michel

Ausstattung / Grafik: 
Jörn Fröhlich

Dauer:2 Stunden 30 Minuten (incl. Pause)